Keine „Saure-Gurken-Zeit“ für Bauern in Jilin

20. Mai, Liudaoqiang. Wang Hua strahlt. Nun kann er mit der neuen Arbeit beginnen. Liudaoqiang ist eine Landgemeinde in der Nähe von Baishan, eine in der nord-östlichen Provinz Jilin gelegenen Stadt. Im Büro vom Personal- und Sozialamt findet die Registrierung statt.

Am Ende der Frühjahrsbestellung kommen die meisten Bauern hierher mit dem Ziel, vorübergehend eine neue Arbeit zu finden. Rechtzeitig zur Herbsternte werden sie wieder daheim sein müssen. Das Sozialamt hat ihre Lage erkannt und für sie in Absprache mit Arbeitgebern entsprechende Kurzzeitstellen geschaffen. In den Landgemeinden haben Unternehmen wie der Gemüseanbauer Zhong Tian, der Pilzezüchter Da Shan He, der Pflanzen- und Samenproduzent Li Cheng und weitere Firmen, die Zeitarbeiter einstellen, diese Rekrutierungsaktion organisiert. Neben denen, die sich nach den Bedingungen erkundigen oder Formulare ausfüllen, gibt es auch jene die gerade ihren Freunden die gute Nachricht mitteilen. Den ersten Zählungen zufolge ist ca. 200 Arbeitsuchenden an diesem Tag eine Einstellung in Aussicht gestellt worden. Ziele von weiteren Aktionen dieser Art wären, die Bauern anzuregen, die geografischen Bedingungen zu nutzen und beispielsweise auf den Bergen Wildgemüse zu pflücken, biologischen Anbau, Viehhaltung, Geflügelzucht zu betreiben oder Judasohren (Auricularia auricula-judae, Schwammohrlappenpilz) anzubauen. Man wolle auch erreichen, dass sie sich rechtzeitig technisch weiterbilden um ihre Fähigkeiten zu erweitern entsprechend dem Vorsatz „kein Leerlauf nach dem Ernten“ erklärte der Leiter dieser Unternehmung.

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